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Belinda Weinbauer startete am Schindlhof

Gute Leistungen zeigte Belinda Weinbauer vom RSZ Pannonia mit Fräulein Auguste MJ beim int. Dressurturnier am Schindlhof.

Foto: Archiv





Belinda Weinbauer und Stefan Lehfellner holten zum Abschluss des top-besetzten CDI4* am Schindlhof in der Kür die Ränge 4 und 5, Isabell Werth mit 4 Siegen bei 4 Starts ihren 4. Gesamtsieg.




4 Starts, 4 Siege, dazu der 4. Gesamtsieg in Folge – mehr Werth geht nicht! Das Manfred & Hilde Swarovski-Gedächtnisturniers geriet auch bei seinem 25-jährigen Jubiläum zu Isabell Werth-Festspielen bei Rekordhitze (38 Grad) und Besucherrekord (insgesamt mehr als 6.000 Pferdesportfans an 3 Tagen).




Den Schlusspunkt setzte die sechsfache Olympiasiegerin mit ihrem Kür-Sieg, vor vollen Rängen und dem aus allen Nähten platzenden VIP-Club in dem sich neben ÖSV-Präsident Prof. Peter Schröcksnadel, Slalom-Olympiasieger und Araber-Züchter Mario Matt, Abfahrts-Olympiasieger Leonhard Stock oder Dressur-Olympiasiegerin Sissy Max-Theurer viel Prominenz tummelte.




81,78 Prozent holte Werth mit ihrem 18-jährigen Routinier Don Johnson FRH auf dessen Abschiedstournee. „Danke an Johnny, er hat diese Hitze gut überstanden, wir sind deshalb auch nur ganz kurz abgeritten“, zog Isabell Werth verbal ihren Zylinder vor ihrem langjährigen Sportpartner.




Diesen zog die Nummer 1 der Dressur-Welt auch vor den Veranstaltern am Schindelhof: „Danke an die Familie Klaus und Evelyn Haim-Swarovski, an ihre Kinder Marie und Max, an das gesamte Team am Schindlhof. Ihr schafft es jedes Jahr aufs Neue, familiäre Atmosphäre und top Sport unter einen Hut zu bringen!“




Und augenzwinkernd ergänzte sie: „Ich habe extra kein Bild von mir nach Hause geschickt, sonst glauben die, dass ich Urlaub mache – so schön ist es hier!“




Gleich dahinter folgte Österreichs Dressurstaatsmeisterin Belinda Weinbauer mit Fräulein Auguste MJ als beste heimische Reiterin mit satten 75,145 Prozent für eine gelungene Kür auf Platz 4.




„Ein schöner Abschluss eines durchwachsenes Wochenendes“, ärgerte sich Belinda Weinbauer noch immer über die teuren Fehler im Grand Prix Special, bei dem sie mit Fustanella OLD lange Zeit auf einem Kurs Richtung 72, 73 Prozent gelegen war.



 

Nach der Kür aber gingen Daumen und Mundwinkel der für das Burgenland reitenden Oberösterreicherin nach oben: „Auguste hat das super gemacht, das war erst ihre dritte internationale Prüfung.“




Jetzt gibt es für beide Stuten eine wohlverdiente Pause, danach beginnt der Countdown für die Europameisterschaften in Rotterdam (NED, 19.-25. August). Weinbauer: „Wir beginnen langsam und gezielt mit dem Konditionstraining für die EM.“



Teamkollege Stefan Lehfellner präsentierte eine rockige Kür mit Fackeltanz OLD und wurde dafür mit 75,02 Prozent und Platz 5 belohnt. „Ich bin sehr stolz auf Fackeltanz, dass er bei diesen Temperaturen alles richtig gemacht hat. Die Fehler, die am Ende der Prüfung passiert sind, nehme ich auf meinen Zylinder. Ich bin schwer begeistert von diesem Pferd.“



Bella Rose mit „viel Go trotz Hitze“




Schwer begeistert hatte im Bewerb zuvor, dem Grand Prix Special, wieder Isabell Werth. Die Nummer 1 der Welt knackte mit ihrer Lieblingsstute Bella Rose auch bei 35 Grad die 80 Prozent-Marke locker mit 81,511.




Doch zur Routine gerät das Siegen bei der sechsfachen Olympiasiegerin nicht, was sie mit ihren emotionalen Worten bei der Siegerehrung im Viereck bewies: „Es ist für mich immer wieder bewegend, wie Bella in den Sport zurückgekommen ist, vor einem Jahr an selber Stelle nach mehr als 3 Jahren Verletzungspause. Sie hat auch hier wieder viel Go gezeigt, trotz der Hitze und in dieser Form gehen wir von hier sehr zuversichtlich weiter Richtung Aachen und dann zur EM nach Rotterdam.“




Platz 2 ging wie im Grand Prix an die sichtlich von der Leistung ihres 12-jährigen Oldenburger Wallachs Stand By Me OLD überraschte Lisa Müller: 77,106 stand dort ganz deutlich auf der Anzeigetafel und das bedeutete erneut persönlichen Rekordscore für das von Isabell Werth trainierte Duo.




Im ORF-Interview jubelte Lisa gemeinsam mit Ehemann Thomas Müller, Fußball-Weltmeister und Pferdesportfan: „Mit diesem Score haben wir nicht gerechnet, da gibt es nichts auszusetzen. Für uns ist es eigentlich schon Lohn genug, hier bei diesem wundervollen Turnier vor dieser unglaublichen Alpenkulisse dabei sein zu dürfen.“





Bester Österreicher wurde, wie schon im Grand Prix, Christian Schumach mit Sinclair Jason auf Rang 11 mit 68,064 Prozent. „Sinclair hat hier einen guten Job abgeliefert und gezeigt, dass auf ihn Verlass ist“, lobte der Kärntner seinen 11-jährigen Oldenburger Wallach.




25. Manfred & Hilde Swarovski Gedächtnisturnier
Concours de Dressage International, CDI4* Schindlhof





#7 FEI Grand Prix Kür
Ehrenpreise der Firma D. Swarovski KG für die Top-3
Ehrengeschenk der Brennerei Rochelt

1. Isabell Werth (GER), Don Johnson FRH, 81,78 Prozent
2. Stefanie Schatz-Weihermüller (GER), C’Est la Vie, 76,995
3. Lisa Müller (GER), Birkhof’s Dave, 76,425
4. Belinda Weinbauer (AUT), Fräulein Auguste MJ, 75,145
5. Stefan Lehfellner (AUT), Fackeltanz OLD, 75,02
7. Timna Zach (AUT), Florenz, 71,72
10. Amanda Hartung (AUT), Dresscode Black, 70,535

Ergebnisse im Detail hier





#6 FEI Grand Prix Special
Ehrenpreise der Firma D. Swarovski KG für die Top-3
Ehrengeschenk der Brennerei Rochelt

1. Isabell Werth (GER), Bella Rose, 81,511

2. Lisa Müller (GER), Gut Wettlkam's Stand By Me OLD, 77,106

3. Judy Reynolds (IRL), Vancouver K, 73,511

4. Dorothee Schneider (GER), DSP Pathetique, 71,468

5. Ingrid Klimke (GER), Franziskus, 72,83

11. Christian Schumach (AUT), Sinclair Jason, 68,064

12. Amanda Hartung (AUT), Fürst Flipper, 66,808

13. Jacqueline Toniutti (AUT), Sandrose, 66,383

14. Belinda Weinbauer (AUT), Fustanella OLD, 66,0

15. Karoline Valenta (AUT), Valenta's Diego, 65,872

Ergebnis im Detail hier

Infos, Bilder, Videos, Start- und Ergebnislisten unter schindlhof.at und facebook.com/Schindlhof und instagram.com/schindlhof und youtube.com/user/SchindlhofPresse




Bericht: www.oeps.at

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