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40 Jahre olympischer Sieg 1980 - Elisabeth Max-Theurer

Am 1. August 2020 war es exakt 40 Jahre her, dass Sissy Max-Theurer mit Mon Cherie die Goldmedaille im Dressurreiten gewann.

Foto: www.oeps.at




Bericht: www.oeps.at

Am 1. August 2020 war es exakt 40 Jahre her, dass Sissy Max-Theurer mit ihrem Ausnahmepferd Mon Cherie bei den Olympischen Spielen in Moskau die Goldmedaille im Dressurreiten gewann. Bis heute ist die 63-jährige Oberösterreicherin dem Sport eng verbunden: als Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbands und als Vizepräsidentin des Österreichischen Olympischen Comité.




Wie alles begann…
Sissy Max-Theurer wurde am 20. September 1956 in Linz (OÖ) geboren. Im Alter von zehn Jahren begann sie mit dem Reitsport. Den ersten Reitstunden auf Schulpferden folgte zwei Jahre später die Anschaffung von Pluto Alda, einem kleinen Lipizzaner. Mit ersten Turniererfolgen in der Dressur und einem kurzen Ausflug in den Springsport ging es weiter. 1968 begegnete die damals Zwölfjährige beim Frühjahrsturnier des Welser Reiterbundes dem Ampflwanger Reitlehrer Hans Max. Fünfzehn Jahre später heirateten die beiden. 1973 erhielt die ambitionierte Reiterin den jungen Rappschimmel Mon Cherie.




Olympische Spiele Moskau – Höhepunkt einer erfolgreichen Karriere
1974 schaffte Sissy Max-Theurer den Sprung ins österreichische Junioren-EM-Team. Zahlreiche Erfolge schlossen sich an. Bei der Europameisterschaft 1979 in Aarhus (DEN) besiegte Mon Cherie unter Sissy Max-Theurer die gesamte Dressurelite und holte EM-Gold. Ein Jahr später, am 1. August 1980, folgte bei den Olympischen Spielen in Moskau mit der Olympischen Goldmedaille der größte Triumph. Und das, obwohl sie erst nach einer Nachnominierung nach Moskau einberufen wurde.




Die Zahl der Siege und Platzierungen, die Sissy Max-Theurer in Zusammenarbeit mit ihrem Mann und Trainer Hans Max-Theurer erreichte, ist beeindruckend. In der Zeit von 1978 bis 1984 gewann die staatlich geprüfte Reitlehrerin sechsmal die Österreichischen Staatsmeisterschaften, war international in Aachen, Rom, Berlin, München, Kopenhagen, Goodwood und Paris erfolgreich und belegte mit Acapulco 1983 Platz zehn in der Einzelwertung bei der Europameisterschaft in Aachen (GER) und 1984 Platz elf bei den Olympischen Spielen in Los Angeles (USA).




Nach der Geburt von Tochter Victoria 1985 und Sohn Johannes 1987 schaffte sie vier Jahre später das Comeback. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona (ESP) wurde sie auf Liechtenstein Achte im Dressurfinale. Nach Platz zwölf in der Einzelwertung bei den Weltreiterspielen 1994 in Den Haag (DEN) beendete sie ihre aktive Laufbahn.




Nach wie vor dem Sport verbunden
Für Sissy Max-Theurer spielt der Pferdesport nach wie vor eine große Rolle in ihrem Leben.  Die Olympiasiegerin von Moskau unterstützt ihre Tochter Victoria, die seit 1995 an ebenfalls von Erfolg zu Erfolg reitet. Seit 2004 begleitete Sissy ihre Tochter bislang zu vier Olympischen Spielen (nach Athen 2004, Hongkong 2008, London 2012, Rio 2016, für Tokio das von 2020 auf 2021 verschoben wurde ist Victoria ebenfalls wieder qualifiziert).




Außerdem engagiert sich die Hundeliebhaberin erfolgreich in der Pferdezucht. Seit dem Jahr 2002 ist Elisabeth Max-Theurer als Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes tätig. Als Vizepräsidentin des Österreichischen Olympischen Comités arbeitet sie seit 2005 Seite an Seite mit Österreichs wichtigsten Sportfunktionären, allen voran ÖOC-Präsident Karl Stoss und Vizepräsident Prof. Peter Schröcksnadel.




40 Jahre Moskau … ein Sommerfest
An diesem 1. August feierte Sissy Max-Theurer anlässlich des 40. Jubiläums ihrer Goldmedaille ein Sommerfest am Attersee. „Jährlich, wenn sich der 1. August nähert, werde ich immer ein wenig sentimental und denke an diese schönen Tage und mein Ausnahmepferd Mon Cherie zurück. In diesem Jahr möchte ich mit Freunden, Wegbegleitern und meiner Familie diesen 1. August feiern und gemeinsam ein paar schöne Stunden verbringen.“




Einer fehlte besonsers schmerzlich bei diesem Fest: Ehemann Hans Max-Theurer, der im August des Vorjahr völlig überraschend in seinem 77. Lebensjahr verstorben war. Sissy Max-Theurer: „Es war kein einfaches Jahr für mich und meine Familie, weil ich meinen Hans und meine Kinder ihren Vater verloren haben. Er hatte an diesem Tag vor 40 Jahren als Trainer und Betreuer einen maßgeblichen Anteil an der Goldmedaille in Moskau.“




Natürlich wurde Corona-bedingt mit allen Sicherheitsauflagen mit weniger als 100 geladenen Gästen, die neben einem Infozettel zu den Covid-19-Vorschriften auch Gesichtsmasken überreicht bekamen, mit Abstand gefeiert. Geladen waren unter anderen Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Trixi Schuba, der dreifache Olympiamedaillengewinner im Rodeln Markus Prock, ÖOC-Präsident Karl Stoss, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer, OEPS-Generalsekretär Dietrich Sifkovits, OEPS-Schatzmeister Martin Dal-Bianco und die Pferdesportverbands-Landespräsidenten Klaus Haim-Swarovski (Tirol) mit Ehefrau Evelyn, Richard Kriechbaumer (OÖ), Gerold Dautzenberg (NÖ), Richard Schmitz (Wien), Udo Hatzl (Vorarlberg), Markus Remer (Vize-Präsident Kärnten), sowie der Präsident der Ländlichen Reiter Paul Kendlbacher und viele andere.




Link zum Bericht des OEPS:

http://www.oeps.at/main.asp?kat1=78&kat2=495&vid=1&NID=9888


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